News Februar 2021 – kleine Zwischenmeldung

Hallo miteinander,

wie vielleicht aufgefallen ist, hat mein aktuelles WIP, der zweite Teil zum James‘ Besuch im ‚Toujours‘, in den letzten Tagen etwas mehr Zuwachs bekommen als sonst in einer Woche üblich. Das Ergebnis von einigen Tagen Urlaub im Brotjob – ich fürchte, danach werde ich eher wieder zur üblichen Frequenz von ca. einem Beitrag in der Woche zurückkehren.

Die Kapitel 5 bis 8 findet ihr nun ebenfalls provisorisch eingelesen (aka in schwankender Qualität) in der Hörbuchversion zum WIP.

Möglicherweise wird es in den nächsten Tagen außerdem ein paar Kapitel zu einer Kurzgeschichte „für Zwischendurch“ geben, einen Folgeband zu Ricus „Begegnung im Dunkeln“. Zur Entstehung sei noch angemerkt: Abgesehen davon, dass es dieses Hotelzimmer, in dem Ricu ein paar Tage verbringt, in nicht-veröffentlichten Szenen aus meinem Universum schon länger gibt, bestanden die ersten Szenen, die ich zu diesem Charakter verfasst habe, eher aus dem, was jetzt formal der „zweite“ Teil werden wird. Mir war bei der Veröffentlichung einfach danach, eine Kurzgeschichte zu schreiben, die als solche funktioniert, weswegen das Ende recht offen bleibt. Gleichzeitig ist es vom Abschlussgefühl her leider diejenige unter meinen Geschichten geworden, die mich persönlich am traurigsten macht. Nun, wen soll das wundern, lautet das Kernthema doch „Einsamkeit“. So schön dieser Moment als Drama funktionieren mag – mich befriedigt es nicht, Charaktere so zurückzulassen. Ich bin eben ein Kuscheltyp und mehr für Happy Ends.
Das Problem bei diesem Folgeteil ist, dass die Chance beim aktuellen Stand der Dinge immer noch bei so ca. 1/3 liegt, dass Ricu den Folgeband einfach nicht überlebt. Und ein Happy End wäre das ja nun auch nicht. Also, ihr seid gewarnt. Man sollte sich nicht in Vampire verlieben, so einfach ist das. Schon gar nicht als Mensch.

Projeke, die derzeit aufgeschoben sind, aber von mir sehr wohl noch ernsthaft angedacht, sind:

  • der dritte Teil zu Asarga (SciFi mit BDSM-Elementen) – so ca. 50% sind fertig, aber ganz ehrlich, es wird inhaltlich etwas heavy mit näherem Bezug zur Sklaverei, die in dieser Gesellschaft sehr unsexy üblich ist, und teilweise auch der Konfrontation mit medizinischen Experimenten. Dieses dystopische Universum war von vornherein gesellschaftskritisch angelegt. Gerade, wenn ich emotional selbst viel um die Ohren habe, macht es das für mich aber sehr anstrengend, daran zu arbeiten.
  • Elfen: Nach seinem Besuch in Silivria lädt Tam die von ihm zusammengestellte Klasse auf sein Gut an der Grenze zu den ‚Stillen Ebenen‘ ein, um sich in einer Probephase über einige Wochen zu bewähren. Zu so ca. 30% fertiggestellt, was die reine Schreibarbeit betrifft, vom Konzept her allerdings sehr viel besser ausgearbeitet als einige andere Projekte.
  • Von dunklen Seelen: Leon. Ja, zu ihm habe ich eine ganze Menge Material, so viel, dass möglicherweise noch ein gesamter Band allein dazu erscheinen könnte, wie sich seine Beziehung zu den Geneviève weiterentwickelt (bzw. besonders zu Ramon, der ihm eine gewisse Fürsorge entgegenbringt). Material habe ich an Szenen genug für so ca. eineinhalb Veröffentlichungen um die 20.000 Worte (und erfahrungsgemäß kommen beim Überarbeiten immer noch einige Szenen dazu). Noch bin ich unsicher, ob und wieweit Leons weitere Geschichte auch an die Story um Lucas und Cassari gekoppelt sein wird, der ich im aktuellen WIP etwas Raum verschaffe. Ehrlich gesagt hatte der ursprüngliche Plan darauf gelautet, dass Leon und Cassari sich miteinander verstehen. Aber irgendwie haben sie es wirklich drauf, sich auf dem falschen Fuß zu erwischen. Nunja, mal sehen. Vielleicht findet sich ja noch jemand, der die zwei zur Zusammenarbeit zwingt, damit sie sich mal kennenlernen.

Was sich in allem niederschlägt, das aufgeschoben ist: Ich habe schlichtweg mehr Arbeit im Brotjob und komme derzeit oft bloß am Wochenende dazu, und auch das erst, wenn ich es denn mal geschafft habe, den Kopf tatsächlich frei zu bekommen. Auch der Home-Office-Anteil ist anstrengender als man das vermuten würde. Daher wird es auf absehbare Zeit leider so bleiben: Content eher nur in kleinen Stücken. Wenn dabei übertriebenes Cliffhanger-Gefühl aufkommt, kann ich mich dafür nur entschuldigen. Aber es ist nunmal so: Ich brauche schon etwas mehr Selbst-Motivation, um das, was ich an freier Zeit habe, ins Schreiben zu investieren. Und so ein Klick auf „Beitrag veröffentlichen“ motiviert mich doch deutlich mehr als ein „Strg+S“ am Ende des Schreibprozesses.

Oh, und Leute, die es dann lesen, besonders, wenn man mir sogar Likes dalässt. Vielen Dank dafür 🙂

Damit dann soweit einen schönen Abend. Verlauft euch nicht im Schnee, fahrt sicher und so, oder bleibt gleich daheim, weil Corona… man liest sich!

Autor: Shiverrania

Schreibt schwule und trans* Phantastik mit kinky Elements, teilweise aber auch Gesellschaftskritisches.

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