Queere Phantastik und Politisches – ein paar Worte zur Sexarbeit

Ahja, ich hatte ja da diese neue Kategorie, und keine Sorge, Themen habe ich dafür noch genug. Einige Beiträge sind allerdings etwas komplexer und daher vorerst noch in Arbeit. Ja, Recherche und so. Muss manchmal.

Daher gerade ein paar eher kurz gehaltene Worte zu einem Thema, auf das mich der gerade veröffentlichte Ausschnitt zu Pascal und Siverio bringt. Und bei dem ich ehrlich gesagt nicht weiß, wie weit es momentan in der Hetero-Fantasy „in“ ist, zu dem ich mich aber aus Aktualitätsgründen zumindest, sagen wir, ermuntert fühle. Es geht um Sexarbeit im engeren und weiteren Sinne, und um die Frage, ob Prostitution nicht verboten sein sollte. Um meinen Standpunkt dazu von vornherein klarzustellen: Nein, sollte sie nicht. Und ehrlich gesagt kann ich nicht nachvollziehen, wie Leute auf die Idee kommen, dass mit einem Verbot – ob es nun ein Sexkauf- oder Sex-Verkauf-Verbot werden soll – irgendjemandem geholfen würde.

Da ich das gesamte Thema in all seinen Facetten hier unmöglich umfassend behandeln kann, möchte ich Interessierte gern auf z.B. die Seite des Berufsverbands Sexarbeit verweisen. Neben einer Google-Suche lässt sich auch auf Twitter unter Hashtags wie #SexworkIsWork oder #Sexarbeit einiges an Argumenten von Personen finden, die selbst in dem Bereich arbeiten – Ownvoices, die bei Marginalisierten-Themen grundsätzlich vorzuziehen sind, und was ich zu diesem Thema, um das klarzustellen, nicht bin.

Wieso also Sexarbeit, wenn’s mich so direkt gar nicht betrifft, und was hat das mit Queerness zu tun, wo sind Überlappungen oder Parallelen? Und wie komme ich als jemand, der_die selbst in diesem Feld nicht arbeitet (wenn wir mal von etwaigen Softporno-Aspekten in einigen meiner Stories absehen), dazu, mich überhaupt dazu zu äußern?

Nun, offen gesagt, was mich dazu brachte, ehe ich mich mit dem auch für Deutschland zunehmend geplanten „Schwedischen Modell“ befasst habe, war schlichtweg die ständige Präsenz, die das Konzept „Sex gegen (Taschen)-Geld“ in der schwulen Szene und im schwulen Dating ohnehin einnimmt. Eine offenkundige Parallele ist außerdem die Stigmatisierung, begründet in einer tiefen Sexfeindlichkeit, die dem patriarchalen, christlichen Abendland so tief innewohnt, dass es das ursprünglich deutlich offenere Morgenland inzwischen dazu gebracht hat, Homosexualität stärker zu bestrafen als es die Christen momentan tun. Aber gut, lassen wir das mit der Religion. Das könnte Thema für einen anderen Beitrag werden.

Es ist nun nicht so, dass ich die Denkweise hinter so einigen typisch schwulen Anforderungen an Partner für One-Night-Stands so toll fände. Aber eins kommt doch nicht drumherum: Wer zu alt ist, die falsche Hautfarbe hat, nicht cis-männlich genug, nur mit M statt mit L bestückt, zu haarig oder nicht haarig genug, zu viel Gewicht oder zu wenig… Also, wer in der schwulen Sexwelt den Ansprüchen eines potentiellen Gegenübers nicht genügt, und im so kalkulierten „Marktwert“ – ja, exakt das – unterhalb des Gegenübers steht, dem wird früher oder später die Idee über den Weg laufen, diese Differenz im Marktwerkt auf die offensichtlichste Weise überhaupt auszugleichen: Durch Geld.

Ist das jetzt die „gute“ Prostitution? Männer, gerade junge, gutaussehende Männer, verdienen sich da also einfach etwas dazu, indem sie tun, was sie mit ähnlich gutaussehenden Menschen wohl so oder so getan hätten: Sich zum Sex treffen. Und ob sich aus diesem gelegentlichen Taschengeld dann zwangsläufig ergibt, dass diese Art der „Aufwandsentschädigung“ irgendwann einen solchen Anteil des Einkommens ausmacht, dass sich davon leben lässt, will ich hier weiter gar nicht diskutieren. Ich habe einiges an Artikeln dazu gelesen, und ob das Ganze ein Zubrot ist, das neben dem Studium praktisch ist, sich danach aber erledigt, oder ob sich im Laufe der Zeit herauskristallisiert, dass auf diese Weise mehr zu verdienen ist als mit dem Job, für den die Ausbildung oder das Studium eigentlich qualifizieren sollten, ist offenkundig eine individuelle Entscheidung. Dieses ganze Taschengeld-Konzept jedenfalls war eben eine deutlich andere Geschichte als das, was ein patriarchal-heteronormativ erzogenes Wesen wie ich als die „böse Prostitution“ kennengelernt und beibgebracht bekommen hatte: Zwangsprostitution, wie sie in Krimis gern referenziert wird, oder Armutsprostitution, wobei ich z.B. als Musical-Fan an Les Misérables denke.
Die „Taschengeld“-Mentalität ist eine Form von Prostitution. Und: Sie ist ein nicht zu leugnender Bestandteil schwuler Kultur.

Was aber offenkundig in beiden Fällen eine Rolle spielt, dem Taschengeld-Konzept wie auch der Armutsprostitution, ist eben die Frage von Sexualität als etwas mit „Marktwert“. Und dazu im Folgenden nun mal ein paar Worte, die weniger mit schwuler Kultur zu tun haben, und eher auf Feminismus hinauslaufen. Denn davon ausgehend, als um Reflektion bemühter Mensch, ergab sich für mich die kritische Frage danach, wogegen, wenn nicht gegen Geld, Sex normalerweise eingetauscht wird. Als bei der Geburt weiblich zugewiesener Mensch war eine recht offenkundige Antwort: Um Ruhe und Frieden herzustellen, und um den Partner zufriedenzustellen (zu befried(ig)en?), der in einer Beziehung schließlich ein Anrecht darauf hat.

Ja, allerdings, Anrecht. Bis 1997 bedeutete, einen Cis-Mann zu heiraten, die automatische Freigabe des Körpers der beteiligten Frau an diesen Mann. Ehemänner hatten das Recht, ihre Ehefrauen zu vergewaltigen. Ehe für alle gab es nicht. Das Recht auf sexualisierte Gewalt, das Konzept „Sex als Ware, die dem Ehemann gratis zusteht“ war in Deutschland gesetzlich verankert.

Ein kleiner Absatz, um diese Gewaltfestschreibung einen Moment sacken zu lassen. Und sich bitte in Erinnerung zu rufen, dass sowohl Horst Seehofer als auch Friedrich Merz gegen die Strafbarkeit von Vergewaltigung in der Ehe stimmten, ehe bei der nächsten Debatte um die Frauenfeindlichkeit des Islam empört auf einen Imam aus dem Ausland hingewiesen wird, der beim Gastvortrag die anwesenden Männer auffordert, gegen dieses Gesetz zu verstoßen.
Ja, inzwischen gibt es das Gesetz, und ja, Vergewaltigung der Partnerin, auch wenn sie sich im Status der Ehefrau befindet, ist in Deutschland nun verboten, und das ist verdammt gut so. Aber tun wir bitte nicht so, als sei das was typisch Muslimisches, dagegen zu sein, ja? Wie sich beim Link oben zeigt, und auch bei weiterer Recherche zu dem Thema, gibt und gab es in Deutschland eine ganze Menge Menschen (für gewöhnlich, und gar nicht überraschend, sind das i.d.R. die Leute mit der Gewaltfreigabe, also Cis-Männer), die sich definitiv nicht dem Islam zurechnen lassen, die sehr wohl finden, dass Vergewaltigung etwas ist, das Ehemännern zusteht. Und die Debatten zur Berichterstattung über Frauentötungen durch Partner, die einen Besitzanspruch auf ebendiese Frauen anmelden, zeigen ebenfalls wieder und wieder, dass weibliche Leben und weibliche Sexualität nichts sind, das in unserer Gesellschaft einen selbstverständlichen Freiheitswert besitzen würde. Nachzulesen ist in der Zeit-Recherche zu den 122 Partnerinnentötungen des letzten Jahres jedenfalls sehr deutlich, dass der gefühlte und entsprechend in die Tat umgesetzte Besitzanspruch von Männern gegenüber Partnerinnen in vielen Fällen deutlichst als das Motiv für die Tötung auszumachen ist.

Ja, was soll aber nun ein Verweis zu Femiziden und dem Wert von Menschen bzw. durch die Ehe zu Sklavinnen gewordenen Mensch_innen in einem Artikel zum Thema der Prostitution? Ganz einfach: Einen Hauch von Bewusstsein dafür schaffen, wie es um Freiheit und Selbstbestimmung in Partnerschaften, und überhaupt im Umgang von Männern gegenüber Frauen, in unserer Gesellschaft steht. Auch für das vergangene Jahr kommen auf eine getötete Partnerin zwei, die Angriffe durch Männer überlebt haben.

Das alles drösele ich auf zum besseren Verständnis meiner persönlichen Perspektive auf den ganzen Themenkomplex Sex, Freiwilligkeit und Selbstbestimmung: Als ich noch ein Kind war, lebte ich in einer Welt, in der festgestanden hat, dass ich als weiblich zugewiesener Mensch einmal einen Mann heiraten würde. Dass der dann das Recht haben würde, sexuell mit mir zu machen, was er will – sich an mir zu bedienen, und mich zum Bedienen zu zwingen, was ihm vor dem Gesetz zugestanden hätte.
Das ist Teil der Geschichte unserer Gesellschaft, und eine, die, wie die Auflistung der Tötungen im Zeit-Artikel zeigt, eben nicht Vergangenheit ist. Wenn die Alternative in der subtilen Drohung von Gewalt besteht, ist der Tausch von befriedigendem, erwartetem und eingefordertem Sex gegen Sicherheit und Ruhe ein Deal, der in monogamen Beziehungen an der Tagesordnung ist, und nicht erst seit gestern. Mir als einerseits „dienend“ zugewiesenem Menschen und andererseits als Mensch mit nicht-durchschnittlicher Sexualität ist von klein an beigebracht worden, dass diese Art von Dienstleistung eine ist, die ich so oder so abzuliefern habe, unabhängig davon, ob irgendetwas davon zu meinem eigenen Vergnügen beiträgt (daher der Verweis auf meine kinky/asexuellen Tendenzen: Das meiste würde ich, bei tatsächlicher Freiheit der Entscheidung, lassen). Und zwar gegenüber meinem jeweiligen, cis-männlichen Besitzer. Gratis.

Es ist eben einfach so, wenn ich an meinen letzten Partner denke, und daran, wie ich ihn regelmäßig oral zu befriedigen hatte, drängt sich mir zwangsläufig der Gedanke auf: Das war sowas von nichts, wobei ich auf meine Kosten gekommen wäre, da hat ein ‚Gegenwert‘ für mich sowas von nicht existiert – da wäre es einfach ein Stück Emanzipation gewesen, mir das Blasen von ihm bezahlen zu lassen.

Wer an der Stelle übrigens nun denkt, an dem Punkt wäre ich ja dann auch „nur noch“ eine Hure gewesen, der_dem gratuliere ich herzlich: Ja, auch du bist/Sie sind ein Teilnehmer unseres gesellschaftlichen Spiels „Sexarbeiter_innen sind minderwertig“.

Mir ist zumindest, wenn ich an ebendiesen Ex-Partner denke (der in vielerlei Hinsicht ein chronischer Lügner und überhaupt ein A*** gewesen ist, so ein typischer Fall der Sorte ’niemensch hätte damit gerechnet, dass jemand wie ich an so jemanden jemals geraten könnte), einigermaßen klar: Hätte ich diesen Schritt unternommen und, statt mit dem „Ruhe haben“ zufrieden zu sein, Geld von ihm verlangt, wär’s mit der Verachtung und der Gewalt erst so richtig losgegangen. Weil ich an dem Punkt ein gutes Stück Menschenwert in seinen Augen eingebüßt hätte.

Vielleicht, weil gerade diese Weigerung, sich in sexueller Hinsicht über den Tisch ziehen, erpressen und verarschen zu lassen, einfach gar nicht geht, und gar nicht gehen darf, im Patriarchat, seitens einer Person, die der Rolle als Bottom regelrecht zwangszugewiesen ist?

Ja, aber… Prostitution, Zwangsprostitution, Rolle der unterwürfigen Frau etc. Ich fühl mich schon nicht wohl dabei, darauf überhaupt hinweisen und mich davon überhaupt distanzieren zu müssen (v.a. weil ich an genügend Ownvoice-Artikel zu dem Thema denke, deren Verfasser_innen mehr als deutlich machen, wie sie das Thema über haben): Es sollte klar sein, dass Zwangsprostitution, wie sie in Kriegen regelmäßig stattgefunden hat, wie sie über Menschenhandel stattfindet etc, selbstverständlich auch in meinen Augen mit Emanzipation nichts zu tun hat. Vergewaltigungen sind überhaupt einfach nie okay. Aber seien wir ehrlich: Bei Zwangsprostitution, bei evtl. sogar noch Minderjährigen, die in Keller gesperrt und da missbraucht werden, ist nicht die mangelnde Strafbarkeit das Problem, denn solcherlei Tatumstände sind gesetzlich auch bei uns bereits abgedeckt. Die sind bereits verboten und werden strafrechtlich verfolgt. Neue Verbotsgesetze braucht es dafür nicht.

Und damit kommen wir nun allmählich zur politischen Dimension, und wieso ich es als queere_r Autor_in wichtig finde, über den Themenbereich nicht einfach hinwegzugehen, bzw. mich bei jedem Tweet, den ich dazu sehe, regelrecht genötigt sehe, stärker darauf einzugehen, auch innerhalb meiner Stories. Denn in Deutschland deutet gerade einiges darauf hin, dass die Lage für Sexarbeiter_innen sich in der nächsten Zeit deutlich verschlechtern könnte. Was eins dazu tun kann, als schreibendes Geschöpf, ist aufklären, Empathie wecken und die tatsächlichen Konsequenzen nachzuvollziehen bzw. aufzuzeigen versuchen. Womit wir recht exakt bei der Aufgabenbeschreibung von Autor_innen im Bereich der Belletristik angekommen sind.

Nun, kommen wir dazu, wie es in dieser Sache politischer wurde als ich das ursprünglich erwartet hatte. Wie aus dem Namen dieser Page auch jetzt noch hervorgeht, ist das ursprüngliche „Baby“, mit dem ich das veröffentlichende Schreiben hier angefangen habe, die urbane Dark-Fantasy Welt „Von dunklen Seelen“. Wem dann vielleicht noch der eine oder andere Titel aus dieser Reihe ins Auge gesprungen ist, der_die dürfte bemerkt haben, dass ein guter Teil der bislang veröffentlichten Episoden sich in Paris abspielt. Und, nunja, ich muss zugeben, es hat mich überrascht, als ich zu Pascal recherchiert habe, dem schwulen Aufreißertypen, der in „Vampire in Paris – Alte Schule“ das erste Mal auftaucht, und als genau so jemand geplant war, der hin und wieder Taschengeld nimmt: Das schwedische Modell, das Politiker verschiedener Lager momentan auch für Deutschland anstreben, gibt es in Frankreich bereits. Ein Verbot, das sich damit rühmt, eben gerade nicht die Sexarbeitenden zu bestrafen, sondern deren Kund_innen (obwohl eins sich das Gendern hier beinahe sparen könnte, weil der Großteil des Angebots in diesem Bereich nunmal auf Cis-Männer abzielt). Damit, so die Theorie, werde schließlich niemand dafür bestraft, z.B. aus einer Armuts- oder Notsituation heraus anschaffen zu gehen. Nur. In der Praxis ist das eben nicht ganz so einfach.

Inwiefern patriarchale Muster sich gerade darin abbilden, dass Frauen, und unter ihnen ganz besonders Trans*-Frauen, am ehesten in finanzielle Notsituationen geraten, aus denen heraus Prostitution als einzige, niedrigschwellige Geldbeschaffungsoption erscheint, will ich hier jetzt nicht abhandeln; das würde den Rahmen hier einfach sprengen. Dass Sexarbeit durchaus nur wenig Romantisches an sich hat, und wieweit die Ausübenden darin ihre Berufung und ihren Traumjob sehen oder auch nicht, dazu möge sich bitte jede_r selbst Einblicke verschaffen – das sind Aussagen und Wertungen, von denen ich nicht finde, dass die mir als Nicht-Ownvoice zustehen. Ich möchte aber zumindest klarstellen, dass ich keine Verpflichtung dazu sehe, den Job in den Himmel zu loben, nur um ihn als Job anzuerkennen. Wie ich überhaupt an Lohnarbeitende nicht den Anspruch stelle, nur in ihrem Traumjob Geld verdienen zu dürfen. Tatsache ist: Es gibt freiwillige Prostitution. Und selbst bei der nicht freiwilligen Prostitution ist anzuzweifeln, was ein Sexkauf-Verbot für die Betreffenden verbessern soll.

Es werden ja eben, und da kommt es jetzt, bei dieser Art von Verbots-Modell nicht ausschließlich die potentiellen Käufer vergrault, durch die Drohung einer Anzeige. Was den Menschen, die in diesem Bereich tätig sind, genommen wird, sind vor allem auch Strukturen und Mechanismen, die ihnen Schutz bieten. Aufpasser_innen, Freund_innen, die den Fahrdienst übernehmen und vor der Tür stehen bleiben, im Wagen warten, gelten diesem System nach als Zuhälter und machen sich damit ggf. strafbar. Bordelle betreiben, mit Aufpassern und Reinigungskräften, wo für Hygiene gesorgt wird, wo Sexkäufer, die Grenzen nicht respektieren oder nicht zahlen, vor die Tür gesetzt werden und mit Konsequenzen rechnen müssten – auch das gibt es unter solchen Umständen nicht mehr. Und damit sind wir dann auch zurück bei dem Stigma, von dem ich oben erwähnte, dass selbst ich es schon bei dem Gedanken daran riechen kann, von dem Typ, dem ich sexuell aus Gewohnheit zur Verfügung zu stehen habe, Geld zu verlangen. Dieses Stigma, durch den Handel „Sex gegen Geld“ die Menschenwürde bereits soweit einzubüßen, dass es ein „Nein“ überhaupt nicht mehr geben dürfe, in Kombination mit der Notwendigkeit, Sex nur noch in dunklen Ecken anbieten zu dürfen, wo mögliche Kunden nicht mit einer Anzeige rechnen müssen, erscheint mir als ein gewaltfördernder, wenn nicht vielleicht auch für den einen oder die andere tödlicher Cocktail. Und wenn man wirklich etwas FÜR die Leute tun möchte, die z.B. aus der finanziellen Not heraus der Sexarbeit nachgehen… dann ist das meiner Auffassung nach das Letzte, was man wollen sollte.

Ob ich soweit weg bin von dem „Stigma“ der Sexarbeit, wenn ich einigen meiner Stories Softporno-Anteile verpasse, und wie gut es mir mit Pascal gelingt, Prostitution so abzubilden, wie das Thema es verdient, sind Fragen, die mich dabei wohl noch eine Weile beschäftigen werden. Statt des schwulen Aufreißer-Typs ist Pascal ja nun doch zum Edelcallboy rangiert, der sich als in der Szene verwurzelt betrachtet und durchaus im Bordell anschaffen würde. Ich muss zugeben, er ist für mich einer meiner schwierigsten Charaktere. Aber irgendwie… ist er genau damit sehr in Ordnung 😉

Autor: Shiverrania

Schreibt schwule und trans* Phantastik mit kinky Elements, teilweise aber auch Gesellschaftskritisches.

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